Masque – Fotobearbeitung mit dem iPad
Veröffentlicht am 30. Mai 2011

Multi-Touch-Bildbearbeitung! Richtige Nachbearbeitung, wie man sie von Lightroom, Aperture oder anderen RAW-Bearbeitungsprogrammen kennt, wird noch einige Zeit lang an leistungsstarke MacPros und MacBooks gebunden sein. Doch wenn es um die „leichte“ Bearbeitung geht, Farben optimieren, Brushes oder einfach nur ein paar Effekte anwenden, dann lässt sich das iPad schon ganz gut nutzen.

Mit der eigens für das iPad entwickelten Application „Masque“ lassen sich zum Beispiel mit diversen Fotofiltern einige gute Effekte zaubern. Beim ersten Starten stehen Dir lediglich zwei Beispielbilder zur Verfügung, was aber kein Problem darstellt. Binnen weniger Sekunden kannst Du Deine Fotos aus dem lokalen Fotoarchiv, bzw. via Internetanbindung aus Flickr oder Facebook importieren.
Nachdem Du das erste Bild ausgewählt hast, stehen Dir einige Möglichkeiten, wie die Veränderung der Bildgröße, Kontrast, Sättigung und Farbeffekte, zur Verfügung. Du kannst maximal bis zu vier Layer verwenden und auf diese unterschiedliche Effekte anwenden. In Verbindung mit dem ausgeklügelten Multi-Touch-System kannst Du die Motive ohne Probleme mit dem Radiergummi oder dem Pinsel nachbearbeiten. Sollte einmal etwas nicht klappen, so gibt es natürlich die Möglichkeit via Undo-und-Redo-Tasten an die Ausgangsposition zurückzukehren.

Nach der Bearbeitung kannst Du das fertige Motiv ähnlich wie beim Importieren direkt an Flickr oder Facebook senden, bzw. einfach im lokalen Fotoarchiv abspeichern.
Eine richtige „Nachbearbeitung“ ist was anderes, da gebe ich Dir Recht. Doch die App bietet einige tolle Features für die schnellen „Highlights“ für unterwegs. Die Masque-Application ist im iTunes-Store für 2,99€ zu haben. Sollte Dir das zu teuer sein, kannst Du Dir auch zuerst die Masque Lite Version runterladen, ausprobieren und ersten Erfahrungen sammeln.
© Bilder: Masqueapp.com












Kehrer Verlag















