Funktional. Schön. Die neue Helvetica
Veröffentlicht am 12. Juli 2011 von Kim-Christopher Granz

Typografie! Im Rahmes des Projektes „Mit Schrift über Schrift“ an der FH Aachen gestaltete die Kommunikationsdesign-Studentin Ani Rauenbusch (21) mehrere Plakate, die die Einzigartigkeit der Schriftart Helvetica – entworfen von dem Schweizer Grafiker und Typograf Max Miedinger – besonders hervorheben.
Das Plakat „White Hole“ entstand direkt zu Beginn der Projektarbeit, wenn auch eher durch Zufall. Durch experimentieren erschienen die Buchstaben-Innenräume wesentlich interessanter als die gewöhnlichen Buchstaben im Gesamten. Besonders beim „O“ kommt die die Form weder oval noch rund daher kommt und ist somit am „asozialsten“ aller Innenräume.
Die Plakatgestaltung wurde aufs Wesentliche reduziert: Eine schlichte schwarz-weiß Kombination jedoch nicht mit dem klassischen Muster weißer Hintergrund schwarzes „0“, sondern dessen Negativ.


Bei der Plakatserie „Fu“ und „Sch“ sollten die Eigenschaften der Schriftart generiert werden. Hingegen vieler Meinungen ist die Studentin davon überzeugt, dass Helvetica nicht eine dieser Schriften OHNE Eigenschaften ist und somit entstanden die beiden Anti-Anti-Plakate.
Der Betrachter assoziiert im ersten Moment mit „Fu“ und Sch“ „Fuck“ und „Scheiße“, doch beim genaueren Hinsehen erkennt man, dass es sich hier ganz im Gegenteil um zwei positive Assoziationen handelt. So stehen die Kürzel für „Funktional“ und „Schön“, was die Schriftart Helvetica auch im wesentlichen beschreibt.


© Bilder: Ani Rauenbusch













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