Gegen den Web-Wahnsinn: „Astra bleibt analog!“
Veröffentlicht am 31. Mai 2011 von Kim-Christopher Granz

Rebellisch! Werbung muss anecken und provokant sein – Im gewohnt astra-typischen Humor präsentierte die Biermarke Astra in drei Etappen auf was es wirklich ankommt im realen Leben: „Ein vollkommen undigitales, gut gekühltes Astra in der Kneipe um die Ecke“. Mit der Kampagne „Astra bleibt analog!“ rebelliert die Holsten-Brauerei gegen den „Web-Wahnsinn“, in der wir uns gerade befinden: Alle Welt hängt nur noch vor dem Monitor oder irgendeinem Touchscreen á la iPad, iPhone und Co. Verantwortlich für den ganzen Hokuspokus ist die Hamburger Agentur Philipp und Keuntje.

Die Motive sind überzeugender den je. Nicht zu guter Letzt dank der fabelhaften Satiren, wie zum Beispiel das neue Astra „Tatsch-Screens“, ein knackiger Frauenpo in silberner Hotpant. Ebenso genial: „Astra. Jetzt auch für Windows“ oder aber „Twittern? Machen wir schon 30 Jahre.“









Neben den zahlreichen Print-Motiven gab es aber noch ein „Web-Wahnsinn“. Die Website der Hamburger Kult-Brauerei musste dran glauben und wurde bis zum 17.Mai in das reale Leben verlagert. Der Content und alle Funktionen der Website fanden in der Hamburger Astra-Kneipe „Freundlich + Kompetent“ statt. So befand sich zum Beispiel hinter der Sektion „Downloads“ ein frisch gezapftes Astra-Urtyp, hinter der „Playlist“ versteckte sich ein versierter Alleinunterhalter und die „Netzexpertin“ räkelte sich im sexy Outfit auf der Tanzfläche.

Doch damit nicht genug. Um die Kampagne noch ein bisschen anzuheizen gab es noch zusätzlich einen Viral-Spot bei Youtube, indem ein realer „Twitterer“ aus Fleisch und Blut seine Botschaften zwitschert.
© Bilder: Philipp und Keuntje













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