Digitale Fotopraxis HDR-Fotografie
Veröffentlicht am 16. Dezember 2011

Galileo Design! Heutzutage sind die Möglichkeiten, die die HDR-Fotografie bietet, aus der digitalen Fotografie nicht mehr wegzudenken! Dank dieser Technik sind kontrastreiche Aufnahmen auch in schwierigen Lichtsituationen ohne Probleme möglich, und die Bilder, die dabei entstehen, überzeugen durch ihre Brillanz und ihren hohen Grad an Detailreichtum. Es gibt kaum noch Fotografen, die sich mit digitaler Fotografie & -Bildbearbeitung auseinandersetzen, die HDR-Motive nicht erkennen. Doch immer wieder hört man Fragen wie: „Wie wurde das Motiv nur gemacht?!“ und genau an diesem Punkt kommt das Fachbuch, verfasst von Jürgen Held, verlegt durch Galileo Design, ins Spiel. Der Autor führt Dich vom Zusammenstellen der Ausrüstung über die Aufnahmen bis hin zum HDR-Workflow am Rechner komplett praxisorientiert in das Thema ein.

„Von der Belichtungsreihe zum HDR-Bild“, so lautet der Einstieg in das umfangreiche Buch „Digitale Fotopraxis HDR-Fotografie“ von Jürgen Held. In dem 1. Kapitel werden die grundlegenden Fragen wie „In welchen Situationen ist HDR sinnvoll?“ oder „Wann lässt man es lieber sein und nutzt stattdessen eine andere Technik?“ von dem Autor genauer erläutert, um allen Neulingen einen leichten Einstieg in das Thema zu ermöglichen. Nachfolgend kommt der Autor auf das HDR-Prinzip und die Anatomie eines HDR-Bildes und Formate zu sprechen. Solltest Du Dich schon vorab mit dem Thema HDR-Fotografie beschäftigt haben, so wird Dir in den ersten beiden Abschnitten vieles sehr bekannt vorkommen und nicht sonderlich interessant erscheinen, doch dafür warten die anderen Abschnitt des ersten Kapitels mit sehr nützlichen Infos auf – Einer Aufstellung der wichtigsten Programme und ihrer Merkmale, Tone Mapping und dessen Alternative DRI: Exposure Blending.

Nach den „Basics“ geht‘s nun ans Eingemachte: Um optimale Ergebnisse bei der HDR-Fotografie zu erhalten, muss nicht nur die Vorbereitung stimmen, sondern auch die Ausrüstung. „Welche Ausrüstungsmerkmale müssen die Kamera und das technische Zubehör mitbringen?“, so lautet oftmals die erste Frage, wenn sich ambitionierte Fotografen mit dem Thema „HDR“ befassen und daher beantwortet Jürgen Held diese ausführlich und sehr detailliert, angefangen bei der Digital Spiegelreflexkamera bis hin zum Kamerastativ und dem optionalen Zubehör wie beispielsweise dem Fernauslöser.
Neben einer guten Kameraausrüstung dient das RAW-Format als Grundlage für makellose HDR-Fotos. Es gilt das RAW-Format, auch als digitales Negativ bezeichnet, zu verstehen, um diese Rohdaten zur Weiterverarbeitung vorzubereiten.

Du hast das Buch einige Tage beiseite gelegt und warst im Foto-Rausch? Dann ist das jetzt genau der richtige Zeitpunkt um das Buch wieder aufzuschlagen… Ab dem 4. Kapitel beschreibt Jürgen Held sehr ausführlich, wie HDR-Bilder Schritt für Schritt erzeugt und nachbearbeitet werden. Dabei beschreibt er neben den wichtigsten Werkzeugen, mit denen häufig Geisterbilder und Lichtsäume (Halos) retuschiert werden, wie man HDR-Bilder u.a. auch fürs Internet optimiert und welche Einstellungen im Vorfeld vorgenommen werden sollten, um die Arbeit effektiver zu gestalten.
Abschließend wartet das Buch „Digitale Fotopraxis HDR-Fotografie“ noch mit einer Reihe Workshops auf. Hier geht es unter anderem um Themen wie „Architekturfotografie“, „Nachtfotos perfekt belichten“ oder aber „Mit Masken Geister vertreiben“.

Als Fazit bleibt nur zu sagen, dass es sich bei dem Buch um ein Must-Have für jeden ambitionierten Fotografen, der sich mit dem Thema „HDR“ auseinander setzen möchte, handelt. Solltest Du neugierig geworden sein und hast noch Fragen oder Anregungen, dann freue ich mich auf Dein Kommentar. Doch zunächst einmal wünsche ich Dir viel Spaß beim Lesen und beim Entdecken Deiner ganz eigenen HDR-Welt!
Das Buch „Digitale Fotopraxis HDR-Fotografie“ kostet 39,90 Euro und Du kannst es bei Amazon oder direkt bei Galileo Design bestellen. Es lohnt sich auf jeden Fall!
Hinweis: Ein Danke gilt Derk Machlitt, der mir das Fotostudio zur Verfügung stellte.













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