de mi barrio a tu barrio
Veröffentlicht am 17. September 2012

Art & Design! Fünft Wochen, sieben Wände, über 70 Künstler: Unter dem Motto „De mi Barrio a tu mit Barrio“ oder auch „Von meinem Viertel in dein Viertel“ war der deutsche Maler und Aktionskünstler Jim Avignon, der sich als Autodidakt mit beeindruckendem Maltempo international durchgesetzt hat, auf Einladung des Goethe-Instituts Mexiko in Zentralamerika und der Karibik unterwegs. Gemeinsam mit lokalen Straßenkünstler hat der ehemaliger Berliner, heutige New Yorker, graue Mauern zahlreicher Hauptstädte der Region in Freiluftkunstwerke verwandelt.

Blickt man zurück auf die Geschichte der Kunst im öffentlichen Raum, so besitzt diese eine lange Tradition in Zentralamerika und der Karibik – Von den Wandmalereien der Maya im heutigen Guatemala, über die sandinistischen Murales in Nicaragua, den sozialistischen Realismus in Mexiko und Kuba bis hin zur heutigen farbenprächtigen Bemalung der Stadtbusse in Panama oder Haiti.
Mit den Jahren haben sich in den unterschiedlichen Regionen vielfältige moderne Spielarten der „Street Art“ entwickelt, die mittlerweile auch international in der Blogosphäre auf wachsendes Interesse stoßen.

Auf seiner fünfwöchigen Reise sammelte Jim Avignon intensive Eindrücke und bringt diese in Buchform mit – ob großformatige, präkolumbianische Motive in Managua, politisch motivierte Stencils im Zentrum von Guatemala-Stadt oder klassisch kolossale Graffitis in San José.
Auf den 240 Seiten schweren Buch aus dem Hause „GUDBERG“, kommen zudem Künstler aller Länder in Interviews zu Wort. Straßenkunst und urbanes Leben in Metropolen wie Mexiko-Stadt oder Kingston werden in Begleittexten beleuchtet, während Fotoreportagen auf einen Spaziergang durch San José, Port of Spain oder Panama einladen.




Informationen zum Buch:
ISBN: 978-3-943061-14-7
Herausgeber: Goethe Institut Mexiko
Format: 16,5 cm x 23,5 cm
Umfang: 240 Seiten
Bindung: Hardcover
Sprachen: Englisch, Spanisch
Veröffentlichung: August 2012
Preis: EUR 19,90 – Amazon
© Bilder: Vielen Dank an Derk Machlitt, dessen Fotostudio ich nutzen durfte!













Galileo Design














