Robert Capa – stern Fotografie Nr. 66

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Fotobildband! „Seine Fotos gehören zum historischen Gedächtnis des 20. Jahrhunderts, kein anderer hat den Schrecken der Kriege so spürbar gemacht wie Robert Capa.“, so beschreibt Jochen Siemens den legendären Kriegsfotografen, der eigentlich Endre Friedmann hieß.
 Indem der wohl legendärste Kriegsfotografen einen einzigen – aber entscheidenden Augenblick – festhielt, wurde er weltberühmt. Mehr als 70 Jahre nachdem viele seiner Motive gemacht wurden, begeistern diese noch heute viele Menschen auf besondere Art und Weise. Mit dem Fotojournalismus Bildband „stern Fotografie Nr. 66“ – vertrieben durch den teNeues Verlag – wurde ein begeisterndes Werk geschaffen, das ermöglich in einen Teil von Robert Capas Fotoarchiv zu tauchen.

Seit geraumer Zeit stellt sich mir die Frage „Kann Kriegsfotografie Kriege beenden?“, doch war es bisher sehr schwierig hier einen Ansatzpunkt zu finden, an dem man Anknüpfen kann, um diese Fragestellung zu erörtern. Das stern Fotobildband Nr. 66 bietet hier eine sehr gute Ausgangslage: „Robert Capa erlebte als Kriegsfotograf fünf große Kriege des vergangenen Jahrhunderts: den Spanischen Bürgerkrieg ab 1936, die japanische Invasion in China 1938, von 1941 bis 1945 den zweiten Weltkrieg in Italien, Frankreich und Deutschland, den ersten Krieg um Palästina 1948 und er war 1954 mit den Franzosen in Indochina, beim Vorläufer des Vietnamkrieges.“

Capa selbst hat sich ebenso mit einer der wohl schwersten Fragen in der Fotografiegeschichte beschäftigt: „Kann man den Krieg fotografieren?“. Zielsicher spürte Robert Capa über die Ränder der Kriegsschauplätze ihren eigentlichen Mittelpunkt auf. Seine Motive brechen unzählige Kriege auf ihre menschliche Wahrheit herunter: „Seine Bilder vermögen es dem Horror des Krieges im Gesicht eines einzelnen Kindes zu finden und mit der Kamera festzuhalten.“, so Capas Freund und Schriftsteller John Steinbeck.

Die neue Ausgabe stern Fotografie Nr. 66 zeigt nicht nur einen atemberaubenden Querschnitt durch Capas Fotoarchiv, sondern vermittelt dem Betrachrer auch die Gegenposition Capas bezüglich der Themen „Nationalstolz“ und „Kriegspropaganda“. Das abschließende Highlight eines ausgezeichneten Fotobildbandes sind die erstmals in einem deutschen Buch veröffentlichten und kaum bekannten Farbaufnahmen.

© Bilder: Stern FOTOGRAFIE Portfolio No. 66 Robert Capa / teNeues Verlag

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